Natürlich. Gesund. Effektiv.
Trinkwasser unbedenklich?
Kritische Aspekte – verständlich & faktenbasiert
Behörden bewerten deutsches Leitungswasser überwiegend als sicher. Gleichzeitig zeigen veröffentlichte Untersuchungen, dass Mikroschadstoffe, Arzneimittelreste, Pestizide, hormonaktive Stoffe, PFAS und Schwermetalle im Wasserkreislauf messbar sind und in Kläranlagen teilweise nur begrenzt entfernt werden.
Schadstoffe im Wasserkreislauf sind in Studien nachweisbar und werden in wissenschaftlichen Bewertungen als potenziell
gesundheitsrelevant diskutiert.
Vorsorge beim Trinkwasser wird von verschiedenen Fachinstitutionen empfohlen und gilt
zunehmend als sinnvoll.
Belastung ausgewählter Stoffgruppen Beispielhafte Häufigkeit von Nachweisen in ausgewerteten Studien (gerundete Werte)
Arzneimittelrückstände – 70 %
Pestizide – 54 %
PFAS – 42 %*
der untersuchten Stoffe
nicht vollständig entfernt
zeigen hormonaktive
Eigenschaften in Studien
PFAS-Befunde über
geplanten Richtwerten*
* PFAS: In Studien werden Konzentrationen gemessen, die über den geplanten zukünftigen Richtwerten liegen.
Wesentliche Fakten & Nachteile
-
Mikroschadstoffe sind weit verbreitet:
Nachgewiesen in vielen Flüssen, Seen und Grundwasserquellen.
(Umweltbundesamt) -
Gelangen in Trinkwasserressourcen:
Belastungen des Rohwassers erhöhen den Aufwand
für sichere Aufbereitung.
(Mikroschadstoffe NRW) -
Kläranlagen kommen an Grenzen:
Ohne zusätzliche Reinigungsstufen bleiben kritische Stoffe
im Ablauf.
(Wasser-Abwasser) -
Cocktail-Effekte ungeklärt:
Die gemeinsame Langzeitwirkung vieler Stoffe ist wissenschaftlich nicht ausreichend geklärt.
(LAWA-Bericht) -
Viele Stoffe ohne feste Grenzwerte:
Es existieren nur gesundheitliche Orientierungswerte,
keine harten Grenzwerte.
(Gesundheitswert)
Die bekanntesten im Trinkwasser nachgewiesenen Schadstoffe
In unserem Trinkwasser können Spuren verschiedener Stoffe nachgewiesen werden, die aus Industrie,
Landwirtschaft, Medizin oder dem täglichen Gebrauch stammen.
Die allermeisten davon liegen zwar
nur in geringen Konzentrationen vor, doch ihr regelmäßiges Vorkommen zeigt, wie stark unser Wasserkreislauf
belastet ist.
Damit Du einen schnellen Überblick bekommst, welche Stoffgruppen besonders häufig auftreten und was
dahintersteckt, findest Du hier einen interaktiven Schadstoff-Filter.
Er hilft Dir dabei:
- bestimmte Schadstoffgruppen gezielt zu durchsuchen
- einzelne Substanzen schnell zu finden
- die Herkunft und Bedeutung jedes Stoffes besser zu verstehen
Die folgende Liste enthält die bekanntesten und am häufigsten nachgewiesenen Schadstoffe, die in Untersuchungen von Trink- und Oberflächenwasser immer wieder auftauchen.
Interaktiver Schadstoff-Filter
- Ethinylestradiol
- 17β-Estradiol
- Diclofenac
- Ibuprofen
- Paracetamol
- Naproxen
- Ketoprofen
- Carbamazepin
- Venlafaxin
- Sulfamethoxazol
- Clarithromycin
- Amoxicillin
- Ciprofloxacin
- Metoprolol
- Atenolol
- Furosemid
- Bisphenol A (BPA)
- Nonylphenol
- Phthalate
- Mikroplastik
- PFOA (PFAS)
- PFOS (PFAS)
- PFHxA
- PFNA
- Benzotriazol
- Triclosan
- DEET
- Benzophenon-3 (Oxybenzon)
- Perchlorat
- Nitrat
- Nitrit
- Benzo[a]pyren
- Dioxine
- PCB
- Trichlorethylen
- 1,4-Dioxan
- Glyphosat
- Isoproturon
- Atrazin
- Metolachlor
- Chlorpyrifos
- Lindan (γ-HCH)
- Blei
- Cadmium
- Quecksilber
- Chrom(VI)
- Aluminium
- Nickel
- Uran
- Arsen
intensiv überwacht, weil einige von ihnen langfristige Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben können.
Die Vielzahl untersuchter Substanzen, offene Fragen zu Kombinationseffekten und begrenzte Langzeitdaten zeigen, dass eine vorsorgeorientierte Betrachtung sinnvoll ist.
Vorsorge beim Trinkwasser wird von vielen Fachinstitutionen empfohlen und kann helfen, das individuelle Sicherheitsgefühl zu stärken.
